VERANSTALTUNGEN


Nachfolgende Auflistung von Vorträgen, Workshops, Seminaren, Führungen und Exkursionen gibt einen Überblick zu Veranstaltungen von PECHER NATURGARTEN.


Vorträge

Der Naturgarten – schön und pflegeleicht
Im Vortrag wird die moderne naturnahe Gartengestaltung vorgestellt. Der Naturgarten ist eine der pflegeextensivsten Gartenformen. Es werden Gestaltungselemente eines Naturgartens, passende Pflanzen u.v.m. erläutert. Ebenfalls wird auf die Pflege eingegangen.
Auswahl naturnaher Elemente im Naturgarten: Naturteiche, Trockenstandorte, Natursteinmauern, Sitzplätze, verschiedene Blumenwiesen-Typen, Blumen-Schotterrasen, historische Rosen, Wildrosen, Schatten- und Halbschattenpflanzungen, Sumpfbeete, Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Duftpflanzen, etc.


„Natur-Erlebnis-Räume“ – die naturnahe Gestaltung von Schulhöfen, Kindergärten und Spielplätzen

Viele konventionelle Schulhöfe, Kindergärten und Spielplätze wurden in den letzten Jahren naturnah und erlebnisreich neu geschaffen oder umgestaltet. Zusammen mit Lehrern, Eltern und Kindern sind verschiedene Außengeländeflächen zu „Natur-Erlebnis-Anlagen“ umfunktioniert worden. Anhand von konkreten Beispielen wird erläutert, wie diese alternativen Projekte umgesetzt werden können. Weiterer Schwerpunkt sind außerdem die Gestaltung, die Bepflanzung, der ökologische und pädagogische Wert der naturnahen Außengeländeflächen.


Öffentliche Grün- und Industrieanlagen attraktiv, naturnah und pflegeleicht planen und gestalten
Nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch wegen immer knapper werdenden finanzieller Mittel werden seit einiger Zeit öffentliche Grünflächen und Außengeländeflächen von Industriebetrieben naturnah geplant und gestaltet. An Beispielen werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und deren Pflegeintensität vorgestellt, wobei der Pflanzenauswahl eine bedeutende Rolle gewidmet wird.


Blumenwiesen und Wiesenblumen

Für viele Menschen stellen wunderschön blühende Blumenwiesen bleibende Kindheitserinnerungen dar. Leider sind artenreiche Blumenwiesen in unserer Landschaft sehr selten geworden. Für jeden Gartenbesitzer bietet sich aber die Chance, eine geeignete Blumenwiese im Garten anzulegen. Im Vortrag werden Blumenwiesen und Wiesenblumen in der freien Landschaft und in Gartenanlagen vorgestellt. Ebenfalls werden die Arbeitsschritte von der Beschaffung des Saatgutes über die richtige Bodenvorbereitung bis hin zur Pflege eingewachsener Blumenwiesen erläutert.


Gehölze und Kräuter für den „Natur-Erlebnis-Garten“
Neben der Gestaltung ist die Auswahl geeigneter Gehölze, Stauden und Kräuter für einen „Natur-Erlebnis-Garten“ sehr entscheidend. Der Referent stellt eine Auswahl an Bäumen, Sträuchern, Rosen, Bodendeckern, Wildstauden, ein- und zweijährigen Pflanzenarten vor. An Beispielen werden die Pflanzen in jüngeren und reiferen Gartenanlagen erklärt.


Sorten einheimischer Gehölze

Aus gestalterischen Gründen wird für bestimmte Pflanzungen im Naturgarten und in naturnahen Freiräumen Sorten einheimischer Gehölze der Vorzug gegeben, da diese oft gartenwürdiger als die Wildformen sind. Diese Sorten zeichnen sich unter anderem durch eine längere oder üppigere Blüte, eine veränderte Blüten- oder Fruchtfarbe aus oder sie verhalten sich im Wuchs anders als die reine Wildform. In diesem etwas speziellerem Vortrag stellt der Referent Sorten einheimischer Wildgehölzarten ausführlich vor. Dabei werden nicht nur die Sorten sondern auch deren gestalterisches Einsatzspektrum an praktischen Beispielen erläutert. Besonders hervorgehoben werden Gehölze mit auffälligen Wuchsformen.


Sorten einheimischer Stauden
Aus gestalterischen Gründen wird für bestimmte Pflanzungen und Ansaaten im Naturgarten und in naturnahen Freiräumen Sorten einheimischer Stauden der Vorzug gegeben, da diese oft gartenwürdiger als die Wildformen sind. Diese Sorten zeichnen sich unter anderem durch eine längere oder üppigere Blüte, eine veränderte Blüten- oder Fruchtfarbe aus oder sie verhalten sich im Wuchs anders als die reine Wildform. In diesem etwas speziellerem Vortrag stellt der Referent Sorten einheimischer Staudenarten ausführlich vor. Dabei werden nicht nur die Sorten sondern auch deren gestalterisches Einsatzspektrum an praktischen Beispielen erläutert.


Samenvermehrbare Sorten einheimischer Stauden
Echt fallende Sorten einheimischer Staudenarten haben eine besondere Bedeutung im Naturgarten und in naturnahen Pflanzungen und Ansaaten, da sie sich sortenecht aussäen und vermehren. Der Referent stellt eine Vielzahl an Sorten einheimischer Staudenarten vor, die für Naturgärten und naturnah gestaltete Freiräume geeignet sind. Die jeweils sortentypischen Eigenschaften und Besonderheiten werden ausführlich dargestellt. Praktische Verwendungsbeispiele einzelner Sorten werden anhand durchgeführter naturnahen Pflanzungen und Ansaaten demonstriert.


Rosen für naturnahe Freiräume
Rosen waren schon immer beliebt. Sie werden seit Jahrhunderten in der Gartenkultur eingesetzt. Im Laufe der Zeit ist eine nahezu unüberschaubare Sortenvielfalt entstanden. Auch in naturnahen Freiräumen wie Naturgärten, Natur-Erlebnis-Räumen, naturnahen öffentlichen Grünflächen und Gewerbe- und Industrieanlagen ist die Verwendung von Rosen sinnvoll. Es besteht aber ein großer Unterschied zu konventionellen Rosen: In naturnahen Freiräumen werden aus ökologischen Gründen größtenteils Wildrosen, alte historische Rosen, aber auch modernere Sorten verwendet, die naturnahe Eigenschaften aufweisen. Neben der Widerstandsfähigkeit gegenüber „Schädlingen“ und Rosenkrankheiten sollten naturnahe und pflegeleichte Rosen die Fähigkeit besitzen, nicht ganz gefüllte Blüten auszubilden, aus denen sich dann auch nutzbare Früchte entwickeln können. Viele Wildarten und Sorten haben wunderbar duftende Blüten. Auch die Hagebutten der einzelnen Wildarten und Sorten sind sehr vielgestaltig. Soll man naturnahe Sorten veredelt oder wurzelecht pflanzen? Welche Wildrosen vertragen halbschattige Standorte? Mit welchen Sorten kann man Bäumen eine zweite Blüte verpassen? Welche Rosen machen Ausläufer? Diese und weitere Fragen werden im Vortrag praxisnah beantwortet.


Laubholz-Mistel (Viscum album subsp. album) und Europäische Riemenblume (Loranthus europaeus). Ansiedlung halbschmarotzender Wildgehölze im Naturgarten
Fast jeder kennt die Mistel. Entweder aus den „Asterix-Folgen“, aus der Heilkunde oder aus der Natur. Diesen äußerst interessanten einheimischen und immergrünen Halbschmarotzer kann man aber auch im Garten ansiedeln. In Mitteleuropa ist aber auch noch ein weiterer hauptsächlich auf Eichenarten spezialisierter Halbschmarotzer heimisch. Auch diese Art kann man auf geeigneten Wirtsgehölzen etablieren. Im Vortrag wird ausführlich dargestellt, wie man halbschmarotzende Wildgehölze im Naturgarten ansiedeln kann. Außerdem erfährt man Wissenswertes zu Ökologie der Laubholz-Mistel und der Europäischen Riemenblume, zu Unterschieden zwischen den beiden Arten und zu geeigneten Wirtsgehölzen für die Ansiedlung.


Einheimische Nadelgehölze, immergrüne Laubgehölze und ihre Sorten für den Naturgarten
Eine fachlich korrekte Pflanzenverwendung rechtfertigt auch in einem Naturgarten und in anderen naturnahen Pflanzungen den gestalterischen Einsatz von Nadelgehölzen und immergrünen Laubgehölzen. In Naturgärten sollte man aber den einheimischen Arten und deren Sorten den Vorzug geben. Im Vortrag werden einheimische Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze sowie deren Sorten für den Naturgarten vorgestellt und ihre Verwendung anhand von Praxisbeispielen besprochen.


Die richtigen Nadelgehölze für meinen Garten
Nadelgehölze sind bei vielen Gartenbesitzern sehr beliebt. Doch leider werden die meisten Nadelgehölze in ihrer Dimension unterschätzt. In vielen Vorgärten werden sie gepflanzt, obwohl keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Die richtige Arten- bzw. Sortenauswahl kann spätere Probleme verhindern. Im Vortrag werden Arten und Sorten einheimischer, fremder und exotischer Arten für große und kleine Gärten vorgestellt, ihre Verwendung und Pflege beispielhaft erläutert.


Immergrüne Laubgehölze
Immergrüne Laubgehölze sind sehr in Mode. Die Vielfalt an geeigneten Arten ist aber bei uns eingeschränkt, da es nur wenig frostharte Arten für unsere Klimaverhältnisse gibt. Dennoch kann man für die meisten Bereiche im Garten passende immergrüne Laubgehölze finden. Der Vortrag stellt die meisten bei uns weitgehend frostharten Arten und deren Verwendung vor.


Bäume und Sträucher für kleine Gärten
Da die Gärten immer kleiner werden sollte sich die Auswahl der Bäume und Sträucher den Platz- und Raumverhältnissen anpassen. In vielen Gärten kann man aber häufig zu groß werdende Gehölze finden. Entweder müssen sie aus Platzgründen ganz gefällt der verstümmelt werden. Im Vortrag wird hauptsächlich auf geeignete Arten für kleine Gärten eingegangen, die weitgehend ohne Schnittmaßnahmen verwendet werden können. Das Angebot an geeigneten Gehölzen ist sehr vielfältig, nur ist es leider wenig bekannt. Beispielhaft werden im Vortrag passende Arten vorgestellt.


Ziergehölze für den Garten (Ziersträucher)
Die Vielfalt der angebotenen Ziersträucher ist für den Laien fast unüberschaubar geworden. Ziersträucher bereichern unsere Gartenanlagen über das Jahr hinweg mit schönen Blüten, Früchten und wunderbaren Herbstfärbungen. Der Vortrag stellt eine Auswahl an Ziersträuchern im Jahresverlauf und deren Verwendung in Grünanlagen vor. Desweiteren werden Aspekte wie Standortwahl und Pflege erläutert.


Ziergehölze für den Garten (Zierbäume)
Die Vielfalt der angebotenen Zierbäume ist für den Laien fast unüberschaubar geworden. Zierbäume bereichern unsere Gartenanlagen über das Jahr hinweg mit schönen Blüten, Früchten und wunderbaren Herbstfärbungen. Der Vortrag stellt eine Auswahl an Zierbäumen im Jahresverlauf und deren Verwendung in Grünanlagen vor. Desweiteren werden Aspekte wie Standortwahl und Pflege erläutert.


Bodendecker im Garten
Gehölz- und Staudenbodendecker sind unverzichtbare Bestandteile in der modernen Gartengestaltung. Bodendecker-Pflanzungen müssen aber nicht monoton und langweilig wirken. Es gibt sehr vielfältige Bodendeckerpflanzungen, die Abwechslung im Jahresverlauf bieten. Der Vortrag behandelt einzelne Arten wie auch konkrete Beispiele für den Bodendeckereinsatz.


Pflanzen für schattige Gärten

Wer kennt sie nicht die schattigen Stellen im Garten wo nichts wachsen will. Aber sogar für schattige Bereiche unter Bäumen, Sträuchern und im Schatten von Gebäuden kann man geeignete Pflanzen finden, die den Boden bedecken und schön blühen. Es werden Beispiele von Schatten- und Halbschattenpflanzungen mit geeigneter Artenauswahl erläutert.


Einheimische, fremde und exotische Duftpflanzen
Duftpflanzen bereichern unser Umfeld auf vielfältige Weise. Einige Arten besitzen duftende Blätter, während andere intensiv duftende Blüten besitzen. Es gibt Duftpflanzen, die schon im Spätwinter im Garten blühen, andere können nur als Topfpflanzen gehalten werden. Der Referent stellt eine Auswahl an Gehölzen, Stauden, Zwiebelblumen, ein- und zweijährigen Arten vor.


Zwiebelblumen für den Garten
Teilweise bringen im Spätwinter schon einige Zwiebelblumen Farbe in den Garten. Zwiebelblumen sind in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Gartengestaltung unverzichtbar. Neben den bekannten Zuchtsorten von Tulpen und Narzissen gibt es aber auch noch eine Reihe weiterer, für die Gartenkultur sehr interessanter Arten. Es werden sehr früh blühende Arten und Sorten, gut verwildernde und später im Jahr blühende Spezies vorgestellt. Außerdem wird auf die Verwendung, die Gestaltung und die Pflege der Arten eingegangen.


Fassadenbegrünung
Begrünte Wände und Fassaden haben sehr viele Vorteile. Sie verbessern das Mikroklima, verschönern so manche unästhetische Bauwerke und bieten zusätzlichen Lebensraum für Tiere. Besonders im städtischen Umfeld kommt begrünten Fassaden eine große Rolle zu. Aber falsch eingesetzte und ausgewählte Kletterpflanzen können sich zu Problemen „auswachsen“. Es gehört schon mehr dazu als nur eine Kletterpflanze an eine Wand zu setzen, um einerseits die Fassaden zu begrünen und andererseits Schäden zu vermeiden. Im Vortrag werden für die Fassadenbegrünung geeignete Arten und deren richtige Verwendung vorgestellt. Außerdem wird auf Probleme mit begrünten Fassaden eingegangen.


Bäume im urbanen Umfeld. Geeignete einheimische, fremde und exotische Arten und deren Sorten für Straßenbegrünungen, Verkehrsbegleitgrün und andere innerstädtische Extremsituationen
Moderne urbane Ballungszentren sind von großflächiger, raumgreifender sowie lebensfeindlicher Bebauung und Versiegelung geprägt. Das Klima der Innenstädte heizt sich enorm auf und ist besonders im Sommer mit subtropischen bis tropischen Temperaturen zu vergleichen. Aus ökologischen, ökonomischen und aus soziokulturellen Gründen müssen geeignete und nachhaltige Begrünungskonzepte für urbane Freiräume entwickelt und umgesetzt wie auch geeignete Baumarten und -sorten in der Gestaltung eingesetzt werden.
In modernen Innenstädten nehmen triste und öde Flächen einen großen Teil der urbanen Umwelt ein. Die Begrünung dieser „Extremstandorte“ ist mittlerweile ein wichtiges Arbeitsfeld der Garten- und Landschaftsarchitekten geworden. In diesem Vortrag wird der Schwerpunkt auf die Baumarten und -sortenauswahl für urbane „Extremstandorte“ wie Straßenbegrünungen, Verkehrsbegleitgrün, innerstädtische Platzsituationen und ähnliche Situationen gelegt.


Dendrologische Besonderheiten
Dieser Vortrag stellt Gehölze vor, die besonders selten und/ oder besondere gestalterische Bedeutung für Gärten, öffentliche Grünanlagen und urbane Freiräume besitzen oder erst vor kurzem bei uns zur Pflanzenverwendung als dendrologische Neuentdeckung eingeführt wurden. Blauglockenbaum, Tulpenbaum, Chilenische Araukarie, Ginkgo, Chinesische Rotzeder, Riesen-Mammutbaum oder die erst neu entdeckte Wollemie sind nur einige Beispiele, die vom Referenten vorgestellt werden.


Spätsommer-, Herbst- und Winterblüher
Die einheimische Flora bietet ab dem Spätsommer nur wenige Pflanzenarten, die für eine abwechslungsreiche und farbenfrohe Gestaltung verwendet werden können. Als Ergänzung zur einheimischen Flora werden im Vortrag Arten und Sorten vorgestellt, die ab dem Spätsommer bis weit in den Herbst hinein blühen. Einige Arten und Sorten blühen auch schon im Spätwinter bei milderen Temperaturen. Die entsprechenden Pflanzen werden praxisnah an beispielhaften Pflanzungen erläutert.


„Unkraut“ im Garten vorbeugen
„Unkräuter“ sind ständige Begleiter in unseren Grünanlagen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mit ihnen fertig zu werden. Die beste Methode ist aber immer noch die Prävention. Im Vortrag wird gezeigt, wie man „Unkräutern“ im Garten vorbeugen, sie eindämmen und besiedelte Standorte „befreien“ kann.


Neophyten - Probleme für die einheimische Natur?
Die Neophyten-Problematik wird in Naturschutz- und Gartenbaukreisen sehr kontrovers diskutiert. Global betrachtet tragen Neophyten sehr zur Reduzierung der Artenvielfalt bei. Insbesondere auf Inseln wird der negative Einfluss von neu eingeführten Pflanzenarten auf die dort einheimische, oft endemische, Flora und Fauna deutlich. Aber wie sieht das in Mitteleuropa aus? Sind hier alle neu eingeführten Pflanzenarten invasiv? Welche invasiven Neophyten werden hier zu „Problemarten“? Welchen Einfluss hat die Gartenkultur auf die Neophyten-Problematik? Können Gärten als „Sprungbretter“ in die freie Landschaft dienen? Wie beeinflusst der Mensch mit seiner Landbewirtschaftung die Ausbreitung von Neophyten? Wie reagiert die einheimische Fauna auf Neophyten? Was kann jeder Gartenbesitzer machen, um eine Ausbreitung von invasiven Neophyten zu unterbinden? Im Vortrag werden verschiedene Neophyten, deren Einführungsgeschichten, Ausbreitungsstrategien, Ökologie und die Auswirkungen in der freien Landschaft dargestellt.


Lebensräume und Niststätten für heimische Wildtiere im Garten anlegen
Die Zahl der bedrohten und selten werdenden heimischen Tierarten nimmt stetig zu, da ihre Lebensräume in der freien Landschaft immer mehr zerstört, verändert oder von Baumaßnahmen zerschnitten werden. Aber auch in den Gärten ist immer weniger Platz für einheimische Wildtiere. Wie schön ist es doch, Schmetterlinge, völlig harmlose Wildbienen, Igel, brütende Vögel und andere Tierarten im eigenen Garten zu beobachten. Der Vortrag zeigt, mit welchen einfachen Maßnahmen man etwas zum Schutz unserer heimischen Fauna beitragen kann.


- Weitere Themen auf Anfrage


Seminare, Workshops, Führungen und Bestimmungskurse


„Natur-Erlebnis-Gärten“-Führung
Ziel der Führung ist, den „Natur-Erlebnis-Garten“ mit seinen vielfältigen Gestaltungselementen an konkreten schon realisierten Beispielen vorzustellen. In den Naturgärten sind u. a. zu sehen:
Naturteiche, Trockenstandorte, verschiedene Natursteinmauern, Sitzplätze, verschiedene Blumenwiesen-Typen, Blumen-Schotterrasen, Blumen-Kräuterrasen, historische Rosen, Wildrosen, Wildobst, Wildgehölze, Wild- und Bauerngartenstauden, Schatten- und Halbschattenpflanzungen, Sumpfbeete, Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Duftpflanzen, etc.


„Natur-Erlebnis-Räume“ – naturnah gestaltete Schulhöfe, Kindergärten und Spielplätze in der Praxis
Als Gegensatz zu den oft trist wirkenden Außengeländeflächen haben sich sogenannte „Natur-Erlebnis-Raum“-Konzepte entwickelt. Die Zahl der naturnah geplanten und gestalteten Schulhöfe, Kindergärten und Spielplätze hat in den letzten Jahren sehr zugenommen. Mittlerweile existiert eine Reihe schon realisierter Projekte. Zusammen mit den Nutzern dieser Außengeländeflächen wurden kreative naturnah gestaltete Freiräume -mit einheimischen Wildpflanzen begrünt- geschaffen. Diese Exkursion stellt eine Auswahl an Modell-Projekten vor, zeigt Bepflanzungs- und Gestaltungsbeispiele und deren Entwicklung.


Blumenwiesen und Wiesenblumen kennen lernen
Man sieht nur was man kennt. Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Wiesen-Typen und einzelne Wildblumenarten in der freien Landschaft und im Garten kennen und bestimmen zu lernen. Es werden unterschiedliche Wiesen-Typen vorgestellt. Außerdem werden verschieden alte Wiesen-Anlagen in Gärten erläutert.


Wildpflanzen in Natur und Garten
Der Termin ist sehr praxisnah orientiert. Er eignet sich für Einsteiger in das Thema, wie für Fortgeschrittene. Es werden an diesem Tag einheimische Wildpflanzen wie Bäume, Sträucher, Stauden, ein- und zweijährige Kräuter sowohl in der freien Landschaft als auch in einigen Gartenanlagen vorgestellt. Neben der ökologischen Bedeutung einheimischer Wildpflanzen für die heimische Tierwelt werden u. a. Wildpflanzenverwendung in Grünanlagen, die Pflege und Vermehrung der Arten erläutert.


Einheimische Gehölze im belaubten Zustand bestimmen
Einheimische Wildgehölze umgeben uns fast täglich. Beim Fahrradfahren, Joggen im Park und Ausflügen in die Natur begegnen uns die unterschiedlichsten Gehölzarten. Dieser Bestimmungskurs richtet sich eher an Einsteiger in das Thema Wildgehölze. Sehr praxisnah wird ein Großteil einheimischer Wildgehölze im belaubten Zustand in der Natur vorgestellt. Nach Erklärung der wichtigsten Erkennungs- und Bestimmungsmerkmale werden das Ansprechen und Bestimmen der Arten geübt.


Einheimische Gehölze im blattlosen Zustand bestimmen
Einheimische Laubgehölze sind im Sommer relativ leicht zu bestimmen. Aber wie sieht das im Winter aus? Mit ein bisschen Systematik, Ausdauer und Übung ist die Bestimmung im winterlichen Zustand eigentlich auch kein Problem. Um Anfängern mühsame eigene Bestimmungen etwas zu erleichtern und Fortgeschrittenen die Möglichkeit der Festigung ihres erworbenen Wissens zu ermöglichen wird ein Kurs zur Bestimmung von Laubgehölzen im Winter angeboten. Es werden einheimische Bäume und Sträucher sowie eingebürgerte Laubgehölze besprochen. Der Kurs richtet sich an alle, die von einheimischen Gehölzen schon begeistert sind oder es werden wollen. Der Kurs wird im Sommer fortgesetzt. Dann werden die Laubgehölze anhand von Blüten- und Blattmerkmalen bestimmt.

Ziele des Kurses: einerseits das sichere Ansprechen von Wintermerkmalen und das Bestimmen der Arten. Andererseits das kennen lernen der Gehölze in ihren natürlichen Biotopen.

Inhalte/ Bestandteile des Kurses: Der Kurs ist sehr praxisnah. Die Bestimmungsmerkmale der im Kurs zu behandelnden Gehölzarten werden detailliert erläutert. Bestimmungsübungen in der der Natur festigen das erworbene Wissen. Nebenbei wird immer wieder auf Besonderheiten, Vermehrung und Pflege eingegangen. Hinweise zu gestalterischen Verwendungsmöglichkeiten im Naturgarten und anderen Grünflächen runden das Thema ab.

Einheimische Wildkräuter (Wildstauden, ein- und zweijährige Arten) bestimmen
Bei Projekten in der freien Landschaft, wie auch im urbanen Raum sollte man gute Artenkenntnisse der einheimischen Gehölz- und Kräuterarten besitzen. Neben den Gehölzbestimmungskursen im belaubten und unbelaubten Zustand werden auch Bestimmungskurse für krautige Vegetation angeboten. Es werden Wildstauden, ein- und zweijährige Arten verschiedener Wald-, Hecken-, Wiesen- und Saumtypen behandelt. Pflanzen der Tümpel und Teiche runden das Angebot ab.

Ziele des Kurses: einerseits das sichere Bestimmen von Wildstauden, ein- und zweijährigen Arten. Andererseits das kennen lernen der Arten in ihren natürlichen Biotopen.

Inhalte/ Bestandteile des Kurses: Der Kurs ist sehr praxisnah. Die Bestimmungsmerkmale der einzelnen Arten werden detailliert erläutert. Bestimmungsübungen in der der Natur festigen das erworbene Wissen. Nebenbei wird immer wieder auf Besonderheiten, Vermehrung und Pflege eingegangen. Hinweise zu gestalterischen Verwendungsmöglichkeiten im Naturgarten und anderen Grünflächen runden das Thema ab.


Der Frühling erwacht – Frühblüher in der freien Landschaft und im Garten erleben und kennen lernen
Nach den Wintermonaten sehnt man sich nach den ersten Frühlingsboten. Bei milder Witterung blühen einige Pflanzen sogar schon auch wenn noch Schnee liegt. Auf dieser Exkursion werden früh blühende Pflanzen in Natur und Garten vorgestellt und bestimmt.


Kreative Bauwerke mit lebenden Weiden selbst errichten
Mit einheimischen Weidenarten kann man sehr schöne und preiswerte Gestaltungselemente im Garten errichten. Wenn man einige Grundregeln beim „Weiden-Bau“ beachtet, kann jeder Gartenbesitzer mit etwas Übung seine eigenen kreativen Bauwerke realisieren. Weiden-Labyrinthe, Weiden-Iglus, Weiden-Tipis, Kopfweiden und Weiden-Lauben sind nur einige Beispiel für den Einsatz einheimischer Weidenarten. An praktischen Beispielen werden die Techniken des „Weiden-Bauens“ erläutert und geeignete Arten hierfür vorgestellt.


Zwiebelblumen für den Garten (Herbsttermin)
Zwiebelblumen bereichern Pflanzungen im privaten und öffentlichen Grün. Vor allem Zwiebelblumen sind es, die uns das nahende Frühjahr ankündigen. Deshalb ist es besonders wichtig, früh blühende Zwiebelblumen in den Garten-Anlagen zu verwenden. Nach einem einführenden Vortrag über Ökologie und Artenspektrum der Zwiebelgewächse erfolgen praktische Arbeiten im Gelände. Beispielsweise werden Pflanztechniken, Verwendung der einzelnen Arten in der Praxis und die Einbeziehung der Zwiebelpflanzen in ein gesamtes Pflanzkonzept erläutert.


Zwiebelblumen für den Garten (Frühjahrstermin)
Dieser Termin dient dazu, verschiedene Arten und Sorten von Zwiebelblumen in der Praxis kennen zu lernen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf früh blühende, pflegeleichte und unproblematische Arten und Sorten gelegt. Es wird detailliert auf die Verwendungsmöglichkeiten, die Kombinationen mit anderen Pflanzen und auf die Pflege der Arten eingegangen.


Pflanzen selbst vermehren
Jeder Hobby-Gärtner kann seine Pflanzen selbst vermehren. Es macht großen Spaß, sich seine eigenen Pflanzen zu ziehen. Die Vermehrungsmethoden zur sind sehr unterschiedlich. An diesem Termin werden u. a. nach einem kurzen Einstiegs-Vortrag Grundlagen und Voraussetzungen der eigenen Pflanzenvermehrung, verschiedene Vermehrungsmethoden, das richtige Saat- bzw. Steckgut, die Pflege der Jungpflanzen erläutert.


„Natur-Erlebnis-Garten“-Planungsworkshop
„Natur-Erlebnis-Gärten“ sind sehr in Mode gekommen. Es handelt sich hierbei um sehr attraktive, naturnah gestaltete und pflegeleichte Gartenkonzepte, die mit einer Vielfalt an Pflanzenarten begrünt sind. Nach einem Einführungs-Vortrag zum Thema haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich ihr eigenes naturnahes und pflegeleichtes Gartenkonzept unter fachlicher Anleitung zu erarbeiten.


Gehölze schneiden, aber richtig!
In zahlreichen Garten- und Parkanlagen kann man oft „verstümmelte“ und falsch geschnittenen Bäume und Sträucher finden. Ein fachlich korrekter Gehölzschnitt zeichnet sich unter anderem durch die Bewahrung der arttypischen Wuchsform aus. Man kann Gehölze auch in ihren Ausmaßen reduzieren, ohne dass sie „verstümmelt“ wirken. An zahlreichen praktischen Beispielen werden verschiedene Schnittmaßnahmen wie beispielsweise Erziehungs- Verjüngungs- und Auslichtungsschnitt vorgestellt. Wie reagieren Gehölze auf Schnittmaßnahmen? Was macht man, wenn die Ziergehölze nicht mehr so üppig blühen? Wie schneidet man, wenn Gehölze zu groß geworden sind und trotzdem erhalten werden sollen? Welche Gehölze sollte man nicht schneiden? Wie fördert man die Blütenbildung von Ziergehölzen durch den Schnitt? Diese und weitere Fragen werden in der Praxis besprochen und diskutiert.



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