Landschaftsgarten in Kraiburg am Inn
Im Zuge der Sanierung eines denkmalgeschützten ehemaligen Schulhauses in Kraiburg am Inn wurde das 3000m² große Grundstück passend zu Haus und umgebender Landschaft umgestaltet.
Die Zufahrt zum Haus wurde mit Buchsbaumhecken und Staudenbeeten umrahmt. Eine artenarme Grasfläche wurde komplett abgezogen und mit speziellem Saatgut artenreich eingesät. Außerdem erfolgte die Pflanzung von 10.000 Blumenzwiebeln, die die Wiesenfläche im Frühjahr in ein Blütenmeer verwandeln. Die alten Obstbäume auf der Fläche dienen als Klimmhilfe für wunderschön blühende Rambler-Sorten. Diese Rosen verpassen den Bäumen im Sommer eine zweite Blüte.
Eine zentral gelegene Pflanzfläche vor dem Haus wurde als artenreiches und repräsentatives Staudenbeet angelegt. Auf der Südseite befindet sich ein formaler Garten nach barockem Vorbild. Die vier gleich großen quadratischen Pflanzbeete wurden mit geschnittenen kleinen Buchsbaumeinfassungen umrahmt. Die sich diagonal gegenüberliegenden Beete wurden jeweils gleich bepflanzt. Auch das Substrat der verschiedenen Flächen unterscheidet sich farblich voneinander. Zwischen den Beetflächen befindet sich ein Kreuzweg.
Eine weitere Wiesenfläche wurde ebenfalls neu gestaltet. Eine spezielle Samenmischung erlaubt die Nutzung der Fläche für Gartenfeste und Gartenausstellungen, entwickelt sich aber dennoch als ansprechend bunt blühende Vegetationsgesellschaft. Auch hier sorgen Blumenzwiebeln für eine optische Bereicherung.
Halbschattige und schattige Beete mit Stauden, Farnen, Gräsern und Zwiebelblumen dienen als Unterwuchs des bestehenden Gehölzbestandes.
Immergrüne Gehölze wie Stechpalmen (Ilex aquifolium), Buchsbäume (Buxus sempervirens) und Eiben (Taxus baccata) schirmen den Garten einerseits nach außen ab, sind aber so angelegt, dass sie andererseits Blick- und Sichtachsen in die umgebende Kulturlandschaft zulassen.
Ein steiler Hang wurde mit einheimischen Wildrosen vielfältig begrünt. Am Hangfuß fängt eine Trockenmauer aus Nagelfluh das Gelände ab.
















