LEITLINIEN UND ARBEITSGRUNDSÄTZE


  • Entwicklung von stimmigen Gartenformen, die zu den Gartenbesitzern passen und mit den Gebäuden, Bauwerken und der umgebenden (Kultur-) Landschaft harmonieren
  • intensives Einbeziehen der Gartenbesitzer in Planung, Gestaltung und Pflege
  • Einführung der Gartenbesitzer in die Naturgartenidee so wie in naturnahe
    Gartengestaltung und -pflege
  • Einbeziehung des entsprechenden Landschaftsbildes, von bereits vorhandener und schützenswerter Vegetation und Pflanzenbeständen, vorhandenen Böden und Geländeformen (Topographie) in Planung und Gestaltung von Freiräumen
  • das Leistungsspektrum der naturnahen Begrünung reicht von der Pflasterfuge über Dach- und Fassadenbegrünung bis zu Parkanlagen und großen urbanen Extremsituationen
  • Beratung, Planung, Gestaltung und Pflege von Natur-Erlebnis-Räumen
  • strukturreiche Freiräume wie Gärten, Gewerbeflächen und Grünanlagen
  • umweltverträgliche Planung, Gestaltung, Pflege und Materialeinsatz
  • Regenwassernutzung durch Auffangen in Tonnen oder Zisternen, Regenwasserrückhaltung und Versickerung auf dem eigenen Gelände durch entsprechende Gestaltungselemente, wie beispielsweise Dachbegrünung, versickerungszulässige Wegebeläge, Versickerungsmulden, Sumpfgräben, Sumpfbeete, Bachläufe, Teichanlagen und Feuchtwiesen
  • durch gezielte Planung und Gestaltung Verwandlung von funktionalen Flächen wie Dachflächen, Gebäudefassaden, Stützmauern, Treppen, Gehwegen und Stellplätzen in
    naturnahe Kleinstlebensräume
  • Erhaltung und Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen
  • zum Großteil Verwendung einheimischer, wenn möglich autochthoner Wildpflanzen und naturnaher Sorten einheimischer Wildpflanzen
  • Förderung artenreicher und z. T. selten gewordener einheimischer Flora und Fauna
  • Schaffung artenreicher möglichst den Großteil des Jahres über blühende Pflanzungen und Vegetationseinheiten
  • Verwendung der passenden Vegetation für jeden Standort
  • Anlage vielfältiger Biotope (Biotopelemente) für einheimische Pflanzen- und Tierarten in den Freiräumen
  • Oberboden und Substrat schonende Arbeitsweisen
  • Verwendung und Einsatz natürlicher und -wenn möglich- regionaler Baumaterialien
  • Widerverwendung von Recyclingmaterial in der Freiraumgestaltung wo der gestalterische und funktionale Einsatz gerechtfertigt ist
  • Verzicht auf Torf, Kunstdünger, künstliche Bewässerung und Pestizide
  • Akzeptierung der natürlichen Dynamik und Veränderung in den Freiräumen